Klare Sätze können warmherzig klingen: „Ich helfe gern, jedoch nach meiner Fokuszeit um 14 Uhr“, oder „Heute nicht mehr schaffbar, ich liefere morgen bis zehn.“ Benenne Gründe, ohne dich zu rechtfertigen, und biete konkrete, machbare Optionen. So entsteht Verlässlichkeit statt diffusem Druck. Sammle wirkungsvolle Formulierungen im Team-Wiki, bitte Kolleginnen und Kollegen um Feedback und feiere Beispiele, in denen eine klare Absage bessere Ergebnisse und entspanntere Zusammenarbeit ermöglicht hat.
Schuldgefühle entstehen häufig, wenn wir Erwartungen vermuten, die nie ausgesprochen wurden. Teile offen, welche Prioritäten heute zählen, und erkläre, was bei einem Wechsel realistisch wegfallen müsste. So werden Entscheidungen gemeinsam tragfähig. Reflektiere wöchentlich, welche Zusagen dir Energie geben und welche erschöpfen. Lade dein Team zu kurzen Check-ins ein, um veraltete Annahmen zu korrigieren. Dadurch verflüchtigt sich innerer Druck, während Qualität, Fokus und Vertrauen spürbar wachsen.